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Romreise der Pfarrei “Rund um Immendorf”
vom 3.-8. Mai 2010

Reisebericht:

Rom, die ewige Stadt, Ziel unserer Reise.
Unser, bedeuten 78 Personen aus den vier Gemeinden, die die geistigen und kulturellen Höhepunkte der Stadt erleben und kennen lernen wollten.
Beginnend mit der Messe im Flughafen Frankfurt, wo man erstaunlicher Weise in dem Trubel und Hektik des Verkehrsknotenpunktes, auch ein Ort der Stille und Einkehr findet, machten wir uns auf dem Weg nach Rom.
Unsere Unterkunft „Il Carmelo“ ein Kloster etwas außerhalb von Rom am Rand der Albaner Berge gab uns nach jedem, der von neuen Eindrücken und Empfindungen gefüllten Tage, Abends etwas Ruhe und Erholung.
Ehe wir tagsüber in verschiedenen Gruppen die Stadt erkundeten, lud uns Herr Sailer und Frau Seifert zu besinnlichen Minuten in die Kapelle ein. Wir besuchten die schönsten Kirchen (bei den über 600 Kirchen) sei der Petersdom, San Giovanni in Laterano und die Santa Maria Maggiore genannt.
Ebenfalls wurde an einem Tag das antike Rom erkundet, wie Kolosseum, Forum Romanum und das Kapitol. Ein Bummel durch die Altstadt und das bunte Treiben auf den vielen Plätzen der Stadt war sehr beeindruckend.
Höhepunkt war natürlich die Audienz auf dem Petersplatz. Zuerst kamen ein paar Regntropfen, doch als Papst Benedikt der XVI auf den Platz in seinem Papamobil gefahren kam, brachte er den Sonnenschein mit.
Die Begrüßung der einzelnen Pilgergruppen, jeder in ihrer Landessprache, nahm einige Zeit in Anspruch.
Aber als unser Name Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln aufgerufen wurde, begrüßten wir lautstark den Papst. Dieser Vormittag hinterlässt einen bleibenden Eindruck; den man nicht so schnell vergessen wird.
Am anderen Morgen war frühes Aufstehen angesagt, denn wir konnten um 8,00 Uhr in Petersdom in einer Kapelle in der Nähe des Petrusgrabes eine Messe gestalten.
Pfarrer Spröde und Pfarrer Stein holten unsere Gruppe in ihren Messgewändern ab, und wir wurden von einem Ordner zu unserer Kapelle geführt.
Auf dem Wege dorthin konnten wir den Klängen eines Chores lauschen, der an einem der vielen Altäre eine Messe begleitete. Ich denke mir, das jeder für sich selbst diese Stimmung in sich aufgenommen hat, nicht nur die Musik sondern auch einen Petersdom zu erleben, der diesmal nicht von Touristen bevölkert wurde,
Seine eigentliche Bestimmung als Kirche, die Schönheit und Atmosphäre in dieser Stunde zu erleben war ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. „Priscilla Katakomben“, der Name erweckt Erinnerungen an einen Nachmittag, der von unserer Gruppe einige Geduld abverlangt wurde. Am meisten hatte unser Pfarrer Stein zu leiden, der sich so bemüht hatte alles optimal zu organisieren, Fahrpläne zu studieren, das man immer pünktlich zu den Terminen erschien. Aber gegen die Tücken des Verkehres der Stadt Rom hatte er keine Chancen.
Nach 2 Demonstrationen von Studentengruppen in der Innenstadt, zusätzlich noch Streik bei der Metrolinie B war auf der von uns zu nutzenden Buslinie 310 der Teufel los. Zuerst kamen die Busse nicht, dann waren sie so überfüllt, das man sich wie Ölsardinen fühlen musste, und zum guten Schluss wurden wir an der verkehrten Bushaltestelle ausgesetzt.
Unsere Messe in den Katakomben, die für 15.00 Uhr geplant war, rückte in weite Ferne. Nachdem auch noch 2 Personen unserer Gruppe es geschafft hatten, mit einem Privatauto mitgenommen zu werden, hatten wir nur die Hoffnung, sie später an den Katakomben wieder zu treffen. Selbst ein Taxi aufzutreiben war unmöglich.
Nach diesen Hindernissen kam dann doch noch eine Bus, in dem wir schnell einstiegen und mit Verspätung unser Ziel erreichten. Siehe da, es waren alle beim Treffpunkt angekommen, auch die zwei mit dem Privatwagen. Die Erleichterung war unserem Pfarrer Stein anzusehen. Die Messe fand dann nicht statt, sondern wir wurden durch die Katakomben geführt und lernten, wie bis zum 500 Jahrhundert die Christen ihre Toten bestattet haben.
Nach diesem ereignisreichen Nachmittag lud uns Pfarren Stein am Abend, zu nicht nur einem Glas Wein, ein.
Die ausgefallen Messe wurde an unserem Abreisetag im Kloster nachgeholt. In dieser Messe wurde eine besondere Kollekte durchgeführt für unsere Messdiener bzw Messdienerinnen, die im Herbst nach Rom fahren.
Durch eine SMS an Pfarrer Spröde, haben sie sich in Erinnerung gebracht und ihr Wunsch nach finanzieller Unterstützung haben wir aufgenommen.
Im Namen aller Mitreisenden möchte ich mich noch einmal bei Pfarrer Stein für die so gut organisierte Reise, seine Hilfsbereitschaft und Umsichtigkeit bedanken.

Petra Maron, Köln im Mai 2010

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